Eine Jagdreise nach Weißrussland!

 

Eine Einladung an die Unentschlossenen:

In den letzten Jahren ist von einem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft die Rede. Reizwörter können dieses Phänomen augenblicklich in Gang setzen. Der Begriff „Jagdreisen“ ist auch ein solcher ein Spaltkeil. Aus einer einträchtigen Runde von Waidgesellen, die bei Schnitzel und Bier nach einem handwerklich gelungenen Jagdtag gemütlich beisammen sitzen, wird in wenigen Minuten ein zerstrittener Haufen. Eine ablehnende Fraktion rümpft die Nase. Viele von ihnen sind jagdlich überversorgt, weil forstlich unterwegs oder als gefragte Hundeführer permanent am Limit. Andere fühlen sich finanziell ausgegrenzt oder glauben, sie seien viel zu jung, um bei diesem „Luxusthema“ mitreden zu können. Nicht Wenige trauen sich kaum, mit ihrem Ehepartner über einen solchen Fresser der gemeinsamen Urlaubskasse zu verhandeln. Diejenigen, die das Reisen zum Zwecke der Jagd als regelrecht unanständig betrachten, sitzen gar nicht an diesem Tisch.

Wir haben es also hier mit einer heftigen Diskussion unter Leuten zu tun, die das gleiche Hobby teilen. Man hätte mehr Einigkeit erwartet. Beschwichtigend meldet sich ein in die Jahre gekommener Weitgereister zu Wort. Immer wieder gerne lauscht man seinen Erzählungen über seine Afrika-Abenteuer in den 80er Jahren. Als er, obwohl damals als Assistenzarzt mit schmalem Geldbeutel ausgestattet, so viele jagdlichen Ziele verwirklichte, von denen die heute 30 Jährigen nur zu träumen wagen. 

Ermutigt outen sich Weitere. Sie erzählen betont unaufgeregt und als hätte sie der Zufall dorthin geführt, von der einen oder anderen Erlegung eines Hirsches oder Keilers in Polen. Schön fanden sie es, aber erschöpfend.

Unentschlossen drückt sich noch eine, in dieser Diskussionsrunde eher heimatlose Fraktion, am Tisch herum. Es sind die 49 oder gar 59 Jährigen, die immer noch auf den richtigen Anlass warten, sich auch endlich mal ein Jagdreiseabenteuer zu gönnen. Die Kriegskasse ist längst angelegt. Es fehlt nur der Mut. Man hat ja noch viel Zeit. „Hat man nicht!“, widerspricht der alte Afrikajäger und bestellt sich einen Doppelten. Versonnen schaut er in die Ferne. „Herr Gott!  Waren das Zeiten, als ich ein junger Kerl war!“

Die Fraktion der „Unentschlossenen“ möchte ich mit meinen Angeboten in besonderem Maße ansprechen. Trauen Sie sich jetzt zu, eine Jagdreise zu unternehmen, und trauen Sie mir zu, diese nach besten Wissen und mit Sensibilität für Sie zu organisieren, nicht zu bequem vor der Haustür, aber auch nicht zu exotisch, vor allem aber in einem vernünftigen Preisleistungsverhältnis, auf das man sich einlassen kann.      

Ich bekenne mich, zumal Mitglied im CIC, dem Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd wie auch Mitglied des IVA, dem Interessensverband der Auslandsjäger, zu dem Prinzip des „Schützen durch Nützen!“. Einnahmen aus dem Jagdtourismus nützen dem Reiseland immer und schützen die Ressource Wild. Ordnung, der Kampf gegen Wilderer und das Aufhalten der Verarmung ländlicher Regionen, wird finanzierbar. Das sollte unbestritten sein. Versuche, ein Verbot der Einfuhr von Trophäen in die EU durchzusetzen, verärgert auf Devisen angewiesene schwarzafrikanische Staaten und lässt die Leichtfertigkeit besserwisserischer und ignoranter EU Abgeordneter zu Tage treten. Eine fruchtlose Diskussion mit einem auf Provokation gebürsteten Team des öffentlich rechtlichen Magazins „Frontal 21“, anlässlich der Jagdausstellung 2019 in Dortmund, hat es mir vor Augen geführt: Die breite Meinung soll mit Hilfe oberflächlicher Halbwahrheiten und unrichtiger Botschaften gegen die Auslandsjagd aufgebracht werden. Ich stehe zu einem nachhaltigen und professionellen Jagdreisetourismus, ohne die Augen zu verschließen. Der Gang durch die Hallen der Jagdmessen in Dortmund und Salzburg offenbart, dass weiterhin auch die Nachfrage einer fragwürdigen Minderheit von „Trophäenjunkies“ bedient wird. Mit ihnen wird am meisten Geld verdient, es ist unschwer zu durchschauen. Verfehlungen und Maßlosigkeit dürfen wir nicht hinnehmen. Sie schaden dem Gesamtbild der Jagd erheblich. Es geht auch anständig. Das ist eine Frage der Haltung. 

 

Ich freue mich über Ihren Besuch unserer Website und stehe Ihnen als Nischenanbieter für Ihre Fragen über Weißrussland und seine Jagdmöglichkeiten jederzeit zur Verfügung.

 

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