Leschose Klichev im Gebiet Mogilov

Hier in Klichev hat alles angefangen mit der Vaugus Jagdreisevermittlung. Im Jahr 2008 war ich zu Gast bei meinem langjährigen Holzlieferanten, dem Direktor der Leschose. Im Jagdhaus und in der Sauna verbrachten wie erholsame Stunden unter Männern beim Schwitzen, Essen und Trinken. Der Direktor berichtete von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit ausländischen Jagdgästen, und wir verabredeten uns, es in Zukunft gemeinsam besser zu organisieren. In Klichev wurde ich nicht nur auf meinen ersten Auerhahn geführt. Hier habe ich das Jagdsystem des Landes, die Mentalität seiner Berufsjäger sowie die Chancen und Grenzen der kommerziellen Jagd in Belarus zu durchdringen und zu verstehen gelernt. Es entstand bei mir der Wunsch, mehr zu vermitteln als starke Trophäen, nämlich das Gesamterlebnis aus Jagd, Naturerfahrung und dem weißrussischen Verständnis für Erholung (russisch: odichat). 

 

Klichev, ca. 150 km östlich von Minsk, ist ein forstlicher Vorzeigebetrieb in Belarus. Aber er ist nicht nur berühmt für seine hervorragende Holzqualität, sondern verwaltet auch ein großes Jagdgebiet: 70.000 ha Gesamtfläche, davon ca. 40.000 ha Wald und 30.000 ha offene Landschaft aus Feldflur, Sumpf und Ödland. Umrahmt ist das Revier von großen Waldgebieten und einem Militärgelände. Klichev ist eines der kaum entdeckten Reviere Weißrusslands. Der Fokus liegt auf der Forstwirtschaft, Jagd wird eher aus Ordnungsgründen mitverwaltet. Und doch oder vielleicht gerade deshalb, bietet es Überraschungen. Unsere stärksten Trophäen erlegten wir in Klichev, so wie diesen Hirsch von 10,8 kg im September 2018. Desweiteren bietet Klichev starke Elche. Das neue Blockhaus ist urig und bietet jedem Gast ein eigenes Zimmer mit Bad. Ein Saunahaus gehört dazu.  Die Versorgung durch die Köchin Natascha ist wie „bei Muttern“.

 

 

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