Rehwild

Für einen Rehbock muss man ja eigentlich nicht quer durch Europa reisen, denken viele. Und doch haben wir etliche Anfragen von passionierten Rehwildjägern, die immer wieder mal das Reiseland wechseln, der Jagd auf den Bock aber treu bleiben.

 

Die Trophäenpreise sind noch sehr moderat und wer ein begrenztes Budget für eine Reise nach Belarus hat, kann dieses schöne Jagdland über die Rehwildpirsch kostengünstig kennenlernen.

 

 

Nach einigen harten Wintern hat sich der Bestand in Weißrussland ganz gut erholt. Die milden Winter erlauben dem Rehwild, Fettreserven zu bilden. Auch die Wölfe hatten in den letzten Jahren kein so leichtes Spiel. Verharschte Schneedecken blieben weitgehend aus. Die Wilddichte ist gleichwohl nicht so üppig wie in unseren Regionen. Dafür zeigen die Böcke aber brave Trophäen von zumeist 300-450 Gramm, in einigen Ausnahmefällen auch über 500 Gramm. Aufgebrochen wiegen die männlichen Stücke zwischen  20-25 Kilogramm, vergleichbar wie in den Revieren Mecklenburg-Vorpommerns.

 

Man jagt den Bock bevorzugt Anfang/Mitte Juni, wenn die Gräser und das Getreide noch nicht so hoch stehen. Noch reizvoller ist das Blatten Ende Juli bis Anfang August. 

Das Wetter ist herrlich hochsommerlich in dieser Zeit. Man kann tagsüber schwimmen gehen und sich erholen. Besonders spannend ist in diesen Tagen auch die Jagd auf den glatten Sommerkeiler in den milchreifen Getreidefeldern.

 

 

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