Warum Belarus?

 

Wir werden immer wieder gefragt:

„Was hat Weißrussland zu bieten, was andere Jagdreiseländer nicht haben?“

Versuchen wir, die Frage zu beantworten:

Weißrusslands Landschaften sind sehr dünn besiedelt. Die Kollektivierung unter Stalin hat die bäuerlichen Strukturen, wie man sie zum Beispiel aus Polen kennt, zerstört. Die meisten Menschen wurden in die Städte gedrängt.

Übrig blieben die Mitarbeiter auf den Kolchosen, die mit ihren Familien ein karges Leben führen. Das Klima ist subkontinental, aber noch nicht nordisch. Die Landschaften sind eiszeitlich geprägt.

 

 

 

 

Die Land- und Forstwirtschaft gestaltet weitgehend das Landschaftsbild. Anstehendes Grundwasser und Überschwemmungsgebiete entlang der großen Flüsse schaffen großflächig moorige und anmoorige Bedingungen. Ideale Biotope für die Vogelwelt und das Wild blieben erhalten.

Durch eine rasante Landflucht erobert sich die Natur ertragsschwaches Kulturland nach und nach zurück. In den neuen EU-Staaten ist es genau umgekehrt. Jeder freiwerdende Quadratmeter wird der industriellen Landwirtschaft zugeführt. Ausländische Jagdgäste drücken sich in Belarus noch nicht die Klinke in die Hand. Die weißrussische Gastfreundschaft ist warmherzig, die Menschen auf dem Lande anständig und bescheiden. Sie sind „zum Verzweifeln“ unpolitisch und lieben die Ordnung.

Die Jagd in Weißrussland ist kein Spaziergang. Man jagt in riesigen offenen Revieren und nicht immer allein. Der Wolf, der Luchs, der harte Winter und auch der eine oder andere Wilderer jagen mit. Gatterjäger und Schießkinofetischisten kommen in den Landschaften Weißrusslands nicht auf ihre Kosten.

 

 

 

Es locken aber starke Trophäen. Wird das Wild in diesen Weiten erst einmal heimlich, dann wird es auch alt. Eine Fahrt nach Belarus hat etwas von einer Reise in die Vergangenheit. Wer ein wenig nostalgisch veranlagt ist, wird auf sonderbare Weise emotional berührt werden. Probieren Sie es aus!

 

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